Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu ADHS & Autismus
Zum Selbsthilfetag 2026 in Bad Vilbel gibt es die Vereinsmitgliedschaft 20 % günstiger Das Angebot gilt nur für kurze Zeit.
Community, Selbsthilfegruppen, Beratungsangebot, Adressverzeichnis in unserem Dachverband
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ADHS & Autismus Selbsthilfegruppe Bad Vilbel & Friedberg
Häufig gestellte Fragen zu unserer ADHS & Autismus Selbsthilfegruppen
Nein – und das ist eine unserer Stärken! Unsere Selbsthilfegruppe steht allen offen, unabhängig davon, ob eine offizielle Diagnose vorliegt. Ob du bereits eine ADHS- oder Autismus-Diagnose hast, mit einer Doppeldiagnose lebst, dich noch im Diagnostikprozess befindest oder einfach eine Verdachtsdiagnose hast – du bist bei uns willkommen.
Wir wissen: Viele Menschen haben jahrelang ohne Diagnose gelebt und dennoch täglich mit den Herausforderungen zu kämpfen. Genau für euch ist dieser niedrigschwellige Zugang gedacht.
Das kennen viele – und es ist völlig verständlich. Bei uns gibt es feste Gruppenregeln und einen klaren Ablauf, damit du weißt, was dich erwartet. Den genauen Ablauf kannst du dir vorab in Ruhe durchlesen: 👉 Wie ein Treffen abläuft
Falls du dich z.B. wegen des ÖPNVs verspätest, gib uns kurz über das Anmeldesystem Bescheid – das ist kein Problem.
Wenn du noch unsicher bist, kannst du auch gerne zuerst die Beratungsstelle besuchen oder uns direkt kontaktieren – bevor du das erste Mal zur Gruppe kommst.
Menschen, die Interesse an einem langfristigen gemeinsamen Austausch mit anderen Teilnehmenden haben.
Da Wartezeiten auf eine Diagnose bis zu vier Jahre betragen können, soll niemand so lange auf Unterstützung warten müssen.
Als Teilnehmende der Selbsthilfegruppe verstehen wir folgende Zielgruppen:
- ADHS
- Autismus
- ADHS & Autismus
- Noch im Diagnoseprozess oder unsicher, ob eine der oben genannten Diagnosen zutrifft
- Menschen mit Bezug zu den oben genannten Punkten – zum Beispiel Elternteil, Arbeitgeber, Fachkraft oder Angehörige
Natürlich darf in unserer Gruppe auch über Medikamente, Diagnosen oder Anlaufstellen gesprochen werden – das gehört zum Alltag mit ADHS und Autismus dazu. Der Unterschied liegt nicht im Thema, sondern in der Haltung.
Wichtig: Wir sind eine Selbsthilfegruppe – keine Informationsgruppe. Wer regelmäßigen, tiefergehenden Austausch sucht, ist bei uns richtig – wer einmalig Informationen sucht und kein Interesse an einem dauerhaften Austausch hat, ist bei unseren anderen Angeboten besser aufgehoben:
- Informationsgruppe – monatlich, für alle, die Fragen mitbringen
- Adressverzeichnis – Anlaufstellen in der Region
- Medikamentenliste – Übersicht geeigneter Medikamente bei ADHS
- Digitale Selbsthilfegruppe – jederzeit erreichbar, ohne Anreise
- Beratungsstelle – persönlich und online, für individuelle Fragen
Denn wenn sich neurodivergente Menschen die Mühe machen und alles auf sich nehmen, um live, real und in Person zu einem Treffen zu kommen, dann soll da echte Tiefe entstehen dürfen.
Ganz im Gegenteil – wir haben es bewusst einfach gemacht! Die Anmeldung erfolgt über unser modernes, digitales Kalendersystem. Nach einer kostenlosen Registrierung kannst du mit wenigen Klicks sehen, wann die nächsten Termine stattfinden, dich anmelden und bei Bedarf auch wieder abmelden.
Das System ist transparent und gibt dir volle Kontrolle – kein Druck, keine Verpflichtungen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du hier: Einfach anmelden: Unsere neue Terminbuchung ganz unkompliziert!
Ja! Wir haben zwei Online-Angebote:
- 💻 Digitale Selbsthilfegruppe – das offene Forum, für alle zugänglich, ohne vorherige Teilnahme
- 🔒 Geschützter Bereich Bad Vilbel – nur für Personen, die bereits vor Ort an der Selbsthilfegruppe oder Beratungsstelle teilgenommen haben. So bleibt der Austausch unter Menschen, die sich kennen.
Den Zugang zum geschützten Bereich erhältst du nach deiner ersten Teilnahme automatisch vom Team.
Das verstehen wir gut! Die Gruppe ist bewusst klein gehalten – maximal 8 (Bad Vilbel) und 7 (Friedberg) Personen pro Treffen. Die aktuelle Auslastung ist bei jedem Termin im Kalender sichtbar, sodass du genau weißt, was dich erwartet, bevor du dich anmeldest.
Absolut nicht! Egal, ob deine ADHS- oder Autismus-Symptome stark ausgeprägt sind oder eher subtil – bei uns bist du willkommen. Wir glauben daran, dass jede Erfahrung wertvoll ist und dass wir voneinander lernen können, unabhängig davon, wie stark die Diagnose im Alltag spürbar ist.
https://www.adhs-autismus-adressen.de/blog-kategorie…bsthilfegruppe/
Ja! Ergänzend zur Selbsthilfegruppe gibt es die ADHS & Autismus Beratungsstelle Bad Vilbel – kostenlos, vor Ort oder online.
Wichtig: Beratung und Selbsthilfegruppe ergänzen sich perfekt – du musst dich nicht für eines entscheiden, sondern kannst beide Angebote nutzen.
✅ Initiator statt Gruppenleitung – Hinter der Gruppe steht ein fester Ansprechpartner, der Initiator. Alle Teilnehmenden sind gleichberechtigt – auch der Initiator sitzt am selben Tisch. Die Treffen finden auch dann statt, wenn einzelne Personen verhindert sind.
✅ Ampelsystem mit Tischkarten – Ein visuelles Gesprächssystem, das es einfacher macht das Wort zu ergreifen – ohne soziale Verhandlungen, ohne den richtigen Moment abwarten zu müssen.
✅ Autismusfreundliche, reizarme Räume – Speziell gestaltete Räume mit optimierter Akustik, angepasster Beleuchtung und beruhigender Farbgestaltung.
✅ Fokus auf die Doppeldiagnose – Eine der wenigen Selbsthilfegruppen in Deutschland, die sich explizit an Menschen mit ADHS und Autismus richtet.
✅ Flexible Mitgestaltung – Themen vorschlagen, Moderation übernehmen oder einfach zuhören – du bestimmst selbst wie aktiv du bist.
✅ Alle 14 Tage, max. 10 Personen – Mehr Kontinuität, kleinere Gruppen, vertrautere Atmosphäre.
✅ Berufstauglich – Freitags um 15:15 Uhr, der perfekte Start ins Wochenende.
15:00 – 15:15 Uhr | Ankommen (Gleitzeit)
Der Raum ist offen. Kein Druck, sofort zu reden. Einfach ankommen.
15:15 – 15:20 Uhr | Organisatorische Anliegen
15:20 – 15:30 Uhr | Kurze Vorstellungsrunde (90 Sek. pro Person)
Wenn alle da sind, starten wir mit einer kurzen Runde – immer nach demselben Muster, damit die Struktur vertraut bleibt:
- Wie möchtest du genannt werden?
- In welchem Spektrum bist du zuhause?
- Welches Thema hast du heute mitgebracht?
Kurz und knackig. Wer sich schwer damit tut, vor einer Gruppe zu sprechen, muss das nicht – ein kurzer Hinweis vorab genügt, und wir nehmen darauf Rücksicht.
15:30 – 15:35 Uhr | Themensammlung und Priorisierung der Themen
15:35 – 16:40 Uhr | Gemeinsamer Austausch
- Pro Thema wird vorab ein fester Timer gestellt (z. B. 15 Minuten), abhängig von der Anzahl der Themen.
- Nach Ablauf entscheidet die Gruppe per Handzeichen: verlängern (z. B. 5 Minuten) oder weiter zum nächsten Thema.
16:40 – 16:50 Uhr | Abschlussrunde
Die Abschlussrunde hat drei Aufgaben:
- Kurze Zusammenfassung – Welche Themen wurden angeschnitten, die sich zum Vertiefen lohnen? So geht niemand nach Hause ohne einen roten Faden.
- Organisatorisches – Gibt es etwas, das alle wissen sollten? Nächste Termine, Änderungen, Hinweise zur Gruppe – alles was den Rahmen betrifft, findet hier seinen Platz.
- Offenes Feedback – Ohne Zwang, ohne Druck: Was hat dir heute gut gefallen? Was hat dir nicht gefallen? Beides ist willkommen. Wir nehmen Feedback sehr ernst und versuchen, es wenn möglich bis zum nächsten Termin umzusetzen. Denn die Gruppe gehört allen – und sie soll sich auch so anfühlen. Wer möchte, kann auch gerne ein anonymes Feedback vor Ort ausfüllen.
16:50 – 17:00 Uhr | Ausklingen (Gleitzeit)
Der offizielle Teil ist vorbei – wer möchte, kann den Termin in Ruhe ausklingen lassen, bevor es nach Hause geht.
Ja! Zusätzlich zur Selbsthilfegruppe gibt es eine Freizeitgruppe, die sich zweimal im Monat am Wochenende zum gemeinsamen Wandern oder Radfahren trifft. Eine entspannte Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig aktiv zu sein.
Du kannst auch ausschließlich an der Freizeitgruppe teilnehmen, wenn dir das lieber ist. Die Termine findest du im Kalender: 👉 Zur Terminbuchung
Ja! Hinter der Gruppe steht ein fester Ansprechpartner – der Initiator. Er hat die Gruppe gegründet, organisiert die Treffen und sorgt dafür, dass alles verlässlich läuft. Wer Fragen hat, vor dem ersten Besuch unsicher ist oder einfach wissen möchte was ihn erwartet, kann sich jederzeit an ihn wenden.
Das Ampelsystem ist unser visuelles Gesprächssystem – es macht es einfacher, das Wort zu ergreifen, ohne den richtigen Moment abwarten oder soziale Signale abwägen zu müssen.
Auf dem Tisch liegen Tischkarten mit drei Farben:
Kein Aufzeigen. Kein Warten auf den richtigen Moment. Kein soziales Rätselraten.
Mehr dazu im Hauptartikel: 👉 Zum Ampelsystem
Die Moderation übernimmt in der Regel der Initiator. Wer möchte, kann sie für ein Treffen freiwillig übernehmen, das ist eine Einladung, kein Muss. Jede Übernahme entlastet und bereichert die Gruppe.
Persönliche Erfahrungen und offener Austausch sind ausdrücklich willkommen – wissenschaftlich widerlegte Aussagen jedoch nicht. Behauptungen wie „Autismus ist heilbar" oder ähnliche Fehlinformationen haben in der Gruppe keinen Platz. Wir orientieren uns am aktuellen Stand der Wissenschaft – aus Respekt gegenüber allen Anwesenden.
Direkte, präzise und wortwörtliche Kommunikation ist bei uns ausdrücklich willkommen, das ist keine Unhöflichkeit, sondern für viele neurodivergente Menschen eine natürliche Art zu sprechen. Wir begegnen einander mit dem Verständnis, dass Kommunikationsstile sich unterscheiden, und interpretieren direkte Aussagen nicht als Angriff.
Persönliche Erfahrungen ohne kommerziellen Hintergrund sind willkommen. Kommerzielle Angebote und Heilversprechen hingegen nicht – dafür ist eine vorherige Genehmigung durch den Verein erforderlich.
Alle Details dazu findest du hier: 👉 Gruppenregeln & Ablauf
18:00 – 18:15 Uhr | Treffpunkt und organisatorische Anliegen
Wir treffen uns gemeinsam. Hier schauen wir, ob alle angemeldet sind, holen den Schlüssel und gehen dann zusammen zum Raum.
18:15 – 18:25 Uhr | Kurze Vorstellungsrunde (90 Sek. pro Person)
Wenn alle da sind, starten wir mit einer kurzen Runde – immer nach demselben Muster, damit die Struktur vertraut bleibt:
- Wie möchtest du genannt werden?
- In welchem Spektrum bist du zuhause?
- Welches Thema hast du heute mitgebracht?
Kurz und knackig. Wer sich schwer damit tut, vor einer Gruppe zu sprechen, muss das nicht – ein kurzer Hinweis vorab genügt, und wir nehmen darauf Rücksicht.
18:25 – 18:30 Uhr | Themensammlung und Priorisierung der Themen
18:30 – 19:35 Uhr | Gemeinsamer Austausch
- Pro Thema wird vorab ein fester Timer gestellt (z. B. 15 Minuten), abhängig von der Anzahl der Themen.
- Nach Ablauf entscheidet die Gruppe per Handzeichen: verlängern (z. B. 5 Minuten) oder weiter zum nächsten Thema.
19:35 – 19:45 Uhr | Abschlussrunde
Die Abschlussrunde hat drei Aufgaben:
- Kurze Zusammenfassung – Welche Themen wurden angeschnitten, die sich zum Vertiefen lohnen? So geht niemand nach Hause ohne einen roten Faden.
- Organisatorisches – Gibt es etwas, das alle wissen sollten? Nächste Termine, Änderungen, Hinweise zur Gruppe – alles was den Rahmen betrifft, findet hier seinen Platz.
- Offenes Feedback – Ohne Zwang, ohne Druck: Was hat dir heute gut gefallen? Was hat dir nicht gefallen? Beides ist willkommen. Wir nehmen Feedback sehr ernst und versuchen, es wenn möglich bis zum nächsten Termin umzusetzen. Denn die Gruppe gehört allen – und sie soll sich auch so anfühlen. Wer möchte, kann auch gerne ein anonymes Feedback vor Ort ausfüllen.
18:00 Uhr | Treffpunkt am Eingang
Wir treffen uns pünktlich um 18:00 Uhr am Eingang des Hauptgebäudes des Wetteraukreises und gehen dann gemeinsam zum Veranstaltungsraum. Ein flexibles Ankommen ist nicht möglich – bitte plant die Anreise entsprechend ein. Bei absehbaren Verspätungen bitten wir um kurze Vorabmitteilung über das Anmeldesystem.
18:10 – 18:15 Uhr | Begrüßung und organisatorische Anliegen
Kurz zum Rahmen: Hier geht es um Informationen rund um ADHS, Autismus und die Doppeldiagnose – sachlich, niedrigschwellig und ohne Erwartungsdruck. Für tiefen, persönlichen Austausch sind die Selbsthilfegruppen da.
18:15 – 18:30 Uhr | Anliegen und kurze Vorstellung
Jede und jeder nennt das eigene Anliegen – also die Frage oder das Thema, das heute mitgebracht wurde. Wer möchte, stellt sich dabei kurz vor; nötig ist das nicht. Aus den Anliegen ergibt sich die Reihenfolge für den Informationsteil.
18:30 – 19:40 Uhr | Informationsteil
Wir gehen die Anliegen der Reihe nach durch. Je nach Termin steht hier auch ein Fachvortrag.
19:40 – 19:45 Uhr | Abschluss
- Organisatorisches – Nächste Termine, Änderungen, Hinweise zur Gruppe.
- Offenes Feedback – Ohne Zwang, ohne Druck: Was hat dir heute gut gefallen? Was hat dir nicht gefallen? Beides ist willkommen. Wer möchte, kann auch gerne ein anonymes Feedback vor Ort ausfüllen.
18:00 – 18:15 Uhr | Ankommen (Gleitzeit)
Der Raum ist offen. Kein Druck, sofort zu reden. Einfach ankommen.
18:15 – 18:20 Uhr | Begrüßung und organisatorische Anliegen
Kurz zum Rahmen: Hier geht es um Informationen rund um ADHS, Autismus und die Doppeldiagnose – sachlich, niedrigschwellig und ohne Erwartungsdruck. Für tiefen, persönlichen Austausch sind die Selbsthilfegruppen da.
18:20 – 18:35 Uhr | Anliegen und kurze Vorstellung
Jede und jeder nennt das eigene Anliegen – also die Frage oder das Thema, das heute mitgebracht wurde. Wer möchte, stellt sich dabei kurz vor; nötig ist das nicht. Aus den Anliegen ergibt sich die Reihenfolge für den Informationsteil.
18:35 – 19:40 Uhr | Informationsteil
Wir gehen die Anliegen der Reihe nach durch. Je nach Termin steht hier auch ein Fachvortrag.
19:40 – 19:45 Uhr | Abschluss
- Organisatorisches – Nächste Termine, Änderungen, Hinweise zur Gruppe.
- Offenes Feedback – Ohne Zwang, ohne Druck: Was hat dir heute gut gefallen? Was hat dir nicht gefallen? Beides ist willkommen. Wer möchte, kann auch gerne ein anonymes Feedback vor Ort ausfüllen.
Menschen mit einem Anliegen, das sie nicht in einer Gruppe besprechen möchten – einmalig oder über einen längeren Zeitraum, ganz wie es gebraucht wird.
Da Wartezeiten auf eine Diagnose bis zu vier Jahre betragen können, soll niemand so lange auf Unterstützung warten müssen.
Autismusfreundliche Beratung ist nicht nur für autistische Menschen wichtig – auch wenn das der Kern ist. Sie hilft genauso:
- Betroffene – ADHS, Autismus oder Doppeldiagnose, auch ohne Diagnose
- Eltern & Angehörige – Verstehen, Anträge, Schule, Behörden
- Lehrkräfte & pädagogische Fachkräfte – Perspektive aus eigener Erfahrung
- Unternehmen & Behörden – Räume, Kommunikation, Arbeitsabläufe
- Fachpersonen – Peer-Wissen als Ergänzung zur Fachkompetenz
Ganz konkret: Wir unterstützen bei Anträgen und Formularen – Schwerbehindertenausweis, Leistungen nach SGB, Pflegegrad, Alltagsassistenz. Wir helfen, passende Diagnostikstellen und Therapeuten zu finden, und nehmen den Kontakt gemeinsam oder stellvertretend auf. Auch ein gemeinsamer Anruf, etwa bei einer Praxis, ist möglich – wenn das Telefonieren allein zu viel Kraft kostet.
Vereinsmitglieder können wir darüber hinaus zu Terminen begleiten, zum Beispiel zur Diagnostik. Das klären wir im Einzelfall – je nach Entfernung und Umfang, in der Regel im Umkreis der Wetterau.
Du hast ein anderes Anliegen? Komm trotzdem. Du brauchst kein fertiges Thema und keinen konkreten Plan. Bring mit, was dich gerade beschäftigt – wir sortieren gemeinsam und finden heraus, wie wir dich bestmöglich unterstützen können.
Die Beratung findet persönlich vor Ort statt – und unsere Berater haben selbst die ADHS & Autismus Doppeldiagnose.
Wichtig: Wir sind eine Beratungsstelle – keine Selbsthilfegruppe. Wer sein Anliegen unter vier Augen besprechen möchte, ist bei uns richtig – wer den Austausch mit anderen Betroffenen sucht, ist bei unseren anderen Angeboten besser aufgehoben:
- Selbsthilfegruppe – wöchentlich in Bad Vilbel und Friedberg, für den regelmäßigen Austausch
- Informationsgruppe – monatlich in Friedberg und Bad Vilbel, für alle, die Fragen mitbringen
- Adressverzeichnis – Anlaufstellen in der Region
- Medikamentenliste – Übersicht geeigneter Medikamente bei ADHS
- Digitale Selbsthilfegruppe – jederzeit erreichbar, ohne Anreise
Teilnahme
Ohne Anmeldung keine Teilnahme.
Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. So wissen wir, mit wie vielen Menschen wir planen können.
In Bad Vilbel gibt es eine Ausnahme: Wer vor der offiziellen Zeit vorbeikommt, kann unter Umständen dazukommen – wenn Platz ist und es zur Gruppe passt. Das entscheiden wir vor Ort im Einzelfall. Voraussetzung ist ein Account auf unserer Website.
Vertraulichkeit
Was hier gesagt wird, bleibt hier.
Alles, was in der Gruppe geteilt wird, bleibt vertraulich. Was du hier erzählst, verlässt den Raum nicht – weder in der Gruppe noch danach.
Keine Aufnahmen.
Fotos, Ton- oder Videoaufnahmen sind in der Gruppe nicht erlaubt. Das schützt alle.
Wie wir miteinander reden
Zuhören ohne zu bewerten.
Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, jede Erfahrung ist gültig. Wir geben keine ungebetenen Ratschläge und stellen keine Fremddiagnosen. Damit meinen wir Sätze wie diese:
- „Kopf hoch, das wird schon." – Floskeln, die verharmlosen und an der Oberfläche bleiben
- „Das hat doch heute jeder." – Erfahrungen kleinreden
- „Du wirkst aber gar nicht autistisch." – Einordnung von außen
- „Du musst dich einfach mehr zusammenreißen." – Schuld beim Gegenüber abladen
Wer einen Rat möchte, fragt danach – dann gerne.
Selbstdiagnosen werden nicht infrage gestellt.
Wer sich selbst einordnet, muss sich hier nicht rechtfertigen. Eine Diagnose ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Niemand muss etwas sagen.
Zuhören reicht. Wer heute nichts beitragen möchte, ist trotzdem vollwertig dabei.
Direkte Kommunikation ist willkommen.
Viele neurodivergente Menschen kommunizieren direkt, präzise und wortwörtlich – das ist kein Mangel, sondern eine andere Art zu sprechen. Wir begegnen einander mit dem Verständnis, dass Kommunikationsstile sich unterscheiden, und interpretieren direkte Aussagen nicht als Angriff.
Wir sprechen für uns selbst.
„Ich finde …" statt „Man sollte …". Jede und jeder spricht aus der eigenen Erfahrung.
Wir lassen einander ausreden.
Und wenn doch mal jemand dazwischenredet, ist das kein Drama – die Moderation sortiert.
Ampelkarten.
Für die Verständigung nutzen wir Tischkarten in drei Farben. So muss niemand dazwischenreden oder auf eine Lücke warten:
- 🟢 Grün – Diese Person hat gerade das Wort
- 🟡 Gelb – Ich möchte etwas zum aktuellen Thema sagen oder nachfragen
- 🔴 Rot – Dringendes Anliegen: Pause, Notfall, kurze Unterbrechung
Gewaltfreie und respektvolle Kommunikation.
In unserer Gruppe ist kein Platz für verbale Angriffe, Beleidigungen, persönliche Schuldzuweisungen, Bloßstellungen oder aggressive Grenzüberschreitungen. Wir bewerten, verurteilen und kritisieren die Erfahrungen und Gefühle anderer Mitglieder nicht. Jedes Mitglied hat das Recht, sich in diesem Raum sicher zu fühlen.
Für dich selbst sorgen
Pausen sind erlaubt – immer.
Wer rausgehen muss, eine Pause braucht oder kurz den Kopf frei bekommen will, darf das jederzeit – ohne Erklärung und ohne Bescheid zu sagen.
Handys auf lautlos.
Am besten gar nicht nutzen, damit der Austausch ungestört bleibt.
Worüber wir sprechen
Wissenschaftlich widerlegte Aussagen haben hier keinen Platz.
Aussagen wie „Autismus ist heilbar" oder ähnliche Fehlinformationen werden in der Gruppe nicht geteilt. Wir orientieren uns am aktuellen Stand der Wissenschaft – aus Respekt gegenüber allen Anwesenden.
Persönliche Erfahrungen ja – kommerzielle Absichten nein.
Wer aus eigener Erfahrung über Produkte oder Dienstleistungen berichten möchte, darf das gerne tun – solange kein persönlicher Vorteil dahintersteht, also weder Provision noch Rabatte oder andere Gegenleistungen. Das gilt nicht für Themen, die Betroffenen schaden könnten oder von der Wissenschaft als Fehlinformation eingestuft wurden.
Was wir verhindern möchten, sind Angebote mit kommerziellem Hintergrund – darunter Coaching, Unternehmen, Heilpraktiker, Pharmaunternehmen oder irreführende Heilversprechen. Wer Produkte oder Dienstleistungen mit kommerziellem Hintergrund vorstellen möchte, benötigt dafür die ausdrückliche Genehmigung und vorherige Prüfung durch den Verein.
Kommt es zu einer Genehmigung, teilen wir das vorab öffentlich und direkt in der Gruppe mit. Bei einem solchen Termin ist mindestens eine Person aus dem Vorstand anwesend. Die Gruppe hat das Recht, im Rahmen dieser Vorabmitteilung ein Veto einzulegen, und ist damit die letzte Instanz. Entscheidet die Gruppe dagegen, wird diese Entscheidung respektiert.
Produkte und Angebote des Vereins sowie langjährige Partnerschaften sind davon ausgenommen. Diese Partnerschaften entstehen, weil wir von den Produkten überzeugt sind und sie selbst im Alltag nutzen, nicht aufgrund finanzieller Gegenleistungen. Alle Partnerschaften sind transparent auf unserer Website einsehbar.
Was wir nicht leisten können
Die Gruppe ist Selbsthilfe – sie ersetzt keine Therapie, keine Diagnostik und keinen Notfalldienst. Für persönliche Anliegen ist unsere Beratungsstelle da. Wer sich in einer akuten Krise befindet, wendet sich bitte an ärztliche oder therapeutische Hilfe.
Wenn Regeln verletzt werden
Schutz des sicheren Raums und Konsequenzen.
Die Selbsthilfegruppe ist ein geschützter Raum. Wer andere Mitglieder verbal angreift oder bedroht, verletzt die Grundregeln unserer Gemeinschaft. Bei Missachtung erfolgt eine direkte Unterbrechung durch die Moderation oder die Gruppe. Bei wiederholten verbalen Übergriffen behält sich die Gruppe vor, die Person temporär oder dauerhaft vom Besuch der Treffen auszuschließen.
Teilnahme
Ohne Anmeldung keine Teilnahme.
Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. So wissen wir, mit wie vielen Menschen wir planen können.
Vertraulichkeit
Was hier gesagt wird, bleibt hier.
Alles, was in der Gruppe geteilt wird, bleibt vertraulich. Was du hier erzählst, verlässt den Raum nicht – weder in der Gruppe noch danach.
Keine Aufnahmen.
Fotos, Ton- oder Videoaufnahmen sind in der Gruppe nicht erlaubt. Das schützt alle.
Wie wir miteinander reden
Es gibt keine dummen Fragen.
Wer fragt, muss sich nicht dafür rechtfertigen – egal ob die Frage grundlegend ist oder ins Detail geht.
Zuhören ohne zu bewerten.
Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, jede Erfahrung ist gültig. Wir geben keine ungebetenen Ratschläge und stellen keine Fremddiagnosen. Damit meinen wir Sätze wie diese:
- „Kopf hoch, das wird schon." – Floskeln, die verharmlosen und an der Oberfläche bleiben
- „Das hat doch heute jeder." – Erfahrungen kleinreden
- „Du wirkst aber gar nicht autistisch." – Einordnung von außen
- „Du musst dich einfach mehr zusammenreißen." – Schuld beim Gegenüber abladen
Selbstdiagnosen werden nicht infrage gestellt.
Wer sich selbst einordnet, muss sich hier nicht rechtfertigen. Eine Diagnose ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Niemand muss etwas sagen.
Zuhören reicht. Wer keine eigene Frage mitbringt, ist trotzdem vollwertig dabei.
Direkte Kommunikation ist willkommen.
Viele neurodivergente Menschen kommunizieren direkt, präzise und wortwörtlich – das ist kein Mangel, sondern eine andere Art zu sprechen. Wir begegnen einander mit dem Verständnis, dass Kommunikationsstile sich unterscheiden, und interpretieren direkte Aussagen nicht als Angriff.
Wir lassen einander ausreden.
Und wenn doch mal jemand dazwischenredet, ist das kein Drama – die Moderation sortiert.
Gewaltfreie und respektvolle Kommunikation.
In unserer Gruppe ist kein Platz für verbale Angriffe, Beleidigungen, persönliche Schuldzuweisungen, Bloßstellungen oder aggressive Grenzüberschreitungen. Wir bewerten, verurteilen und kritisieren die Erfahrungen und Gefühle anderer nicht. Jede Person hat das Recht, sich in diesem Raum sicher zu fühlen.
Für dich selbst sorgen
Pausen sind erlaubt – immer.
Wer rausgehen muss, eine Pause braucht oder kurz den Kopf frei bekommen will, darf das jederzeit – ohne Erklärung und ohne Bescheid zu sagen.
Handys auf lautlos.
Am besten gar nicht nutzen, damit der Austausch ungestört bleibt.
Worüber wir sprechen
Wissenschaftlich widerlegte Aussagen haben hier keinen Platz.
Aussagen wie „Autismus ist heilbar" oder ähnliche Fehlinformationen werden in der Gruppe nicht geteilt. Wir orientieren uns am aktuellen Stand der Wissenschaft – aus Respekt gegenüber allen Anwesenden.
Persönliche Erfahrungen ja – kommerzielle Absichten nein.
Wer aus eigener Erfahrung über Produkte oder Dienstleistungen berichten möchte, darf das gerne tun – solange kein persönlicher Vorteil dahintersteht, also weder Provision noch Rabatte oder andere Gegenleistungen. Das gilt nicht für Themen, die Betroffenen schaden könnten oder von der Wissenschaft als Fehlinformation eingestuft wurden.
Was wir verhindern möchten, sind Angebote mit kommerziellem Hintergrund – darunter Coaching, Unternehmen, Heilpraktiker, Pharmaunternehmen oder irreführende Heilversprechen. Das gilt auch für Fachvorträge: Wer einen Vortrag halten oder Produkte und Dienstleistungen vorstellen möchte, benötigt dafür die ausdrückliche Genehmigung und vorherige Prüfung durch den Verein.
Kommt es zu einer Genehmigung, teilen wir das vorab öffentlich und direkt in der Gruppe mit. Bei einem solchen Termin ist mindestens eine Person aus dem Vorstand anwesend. Die Gruppe hat das Recht, im Rahmen dieser Vorabmitteilung ein Veto einzulegen, und ist damit die letzte Instanz. Entscheidet die Gruppe dagegen, wird diese Entscheidung respektiert.
Produkte und Angebote des Vereins sowie langjährige Partnerschaften sind davon ausgenommen. Diese Partnerschaften entstehen, weil wir von den Produkten überzeugt sind und sie selbst im Alltag nutzen, nicht aufgrund finanzieller Gegenleistungen. Alle Partnerschaften sind transparent auf unserer Website einsehbar.
Was wir nicht leisten können
Die Informationsgruppe gibt Orientierung – sie ersetzt keine Beratung, keine Therapie und keine Diagnostik. Für persönliche Anliegen ist unsere Beratungsstelle da, für den regelmäßigen Austausch die Selbsthilfegruppen. Wer sich in einer akuten Krise befindet, wendet sich bitte an ärztliche oder therapeutische Hilfe.
Wenn Regeln verletzt werden
Schutz des sicheren Raums und Konsequenzen.
Die Informationsgruppe ist ein geschützter Raum. Wer andere verbal angreift oder bedroht, verletzt die Grundregeln unserer Gemeinschaft. Bei Missachtung erfolgt eine direkte Unterbrechung durch die Moderation oder die Gruppe. Bei wiederholten verbalen Übergriffen behalten wir uns vor, die Person temporär oder dauerhaft vom Besuch der Termine auszuschließen.