Moin,
habe den Blog vor ein paar Tagen entdeckt. Finde das mit die Beste deutschsprachige Plattform mit Informationen zu dem Thema.
*Link zum adhsspektrum entfernt*
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Passend zum Selbsthilfetag 2026 in Bad Vilbel gibt es aktuell die Vereinsmitgliedschaft um 20% Reduziert Das Angebot ist stark Limitiert, schnell sein lohnt sich.
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Da ist er wieder...und wieder und wieder....![]()
Ich möchte auch mal so oft dort genannt werden, wie andere hier....aber arbeiten wir mal dran:banane:
Hatte ich bisher nicht gesehen.
Ja der Blog ist sehr bekannt und der Autor sonst sehr präsent auf der INet... Passt es eben nicht jeden...
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FRÜHMORGENDLICHE ROUTINE, VOR DER SCHULE: VON 6 BIS 8 oder 9 UHR MORGENS
(von dem Zeitpunkt, an dem das Kind erwacht, bis zu dem Zeitpunkt, an dem es das Haus für die Schule oder andere Aktivitäten verlässt).ADHS ist eine Störung der Alltagsfunktionen
Jedes Kind, Jugendliche(r) oder Erwachsene mit ADHS (bzw. den stillen Formen) ist individuell. Gemeinsam ist aber häufig, dass der Alltag mit dieser biologischen Konstitution durch ziemlich typische und wiederkehrende Beeinträchtigungen der Selbststeuerung geprägt ist. Wenn nicht die Mama (und / oder Papa) diese Funktionen als „Kameltreiber“ übernehmen bzw. ständig und mit einer Engelsgeduld überwachen und steuern, passiert häufig …………….. NICHTS. Oder ALLES in einem Chaos in der letzten Sekunde.
Die Selbstaktivierung und die notwendigen Schritte bis Sohnemann oder Tochter das Haus zur Kindergarten, Schule oder später Ausbildung oder Uni verlässt, sind ein Quell immerwährender Freude bzw. Stress.
Daher ist es nur konsequent, wenn in Studien jetzt auch die Auswirkungen der funktionellen Beeinträchtigungen VOR der Schule bzw. frühmorgens und natürlich auch am späteren Nachmittag und Abend berücksichtigt werden. Hier spielen dann nicht so sehr die Hauptsymptome von Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder Impulsivität die Rolle. Vielmehr geht es um Schlaf, Aufstehen, Selbstaktivierung, Zeitblindheit bzw Wahrnehmung von Zeiträumen, Ablenkbarkeit (durch Handy, Computer oder andere Medien), aber auch die generelle Bereitschaft überhaupt Anweisungen von Eltern zu beachten, die eigene Emotionskontrolle und Impulsivität. Oder aber es gibt Streit, Blödeleien und Verzögerungstaktiken ohne Ende.
Hier ist es vermutlich sehr schwer zu differenzieren, ob das allein durch ADS/ ADHS (bzw. das sog. sluggish cognitve tempo) oder aber auch durch häufig begleitende Störungen mit oppositionellem Trotzverhalten oder anderen Teilleistungsstörungen mitbestimmt ist. Aber das ist eher eine akademische Frage… Für die Alltagsbewältigung vernachlässigen wir diese Frage mal…
Würde man für die Beurteilung eines Pflegegrades diese Kriterien heranziehen, würde deutlich werden wie hoch dann die zeitliche und emotionale Beanspruchung der Eltern gerade früh morgens ist und wie hoch die tatsächlichen Beeinträchtigungen durch die ADHS-Symptomatik (hier speziell die Entwicklungsverzögerung der höheren Handlungsfunktionen) ist.
Leider ist es halt so, dass bei einem Antrag eines GdB (Grad der Behinderung ) bzw. Pflegegrad dieser Aspekt kaum berücksichtigt wird. Denn das Kind scheint ja grundsätzlich die Fähigkeiten zu haben. Es wendet sie halt nur nicht (regelmässig, zuverlässig, auch bei Störungen) an. Es ist halt eine Performance-Störung.
Pflege bedeutet hier ja nicht, dass das Kind oder Jugendliche gewaschen werden muss, sondern dass die Eltern quasi die höheren Handlungsfunktionen „übernehmen“ müssen, die das Kind eben entwicklungsbedingt bzw. aufgrund der ADHS-Symptomatik (und anderer Besonderheiten) nicht umsetzen kann. Besonders nicht, wenn das Gehirn noch nicht „aktiv“ im Sinne von „wach“ ist und zeitgleich Zeitdruck und Stress in der Umgebung herrscht.
ADHS vor der Schule – Ursache von Burnout und Erschöpfungsdepression bei der Mutter ?Ich habe nun viele Jahre in verschiedenen Reha- und Akutkliniken gearbeitet. Und eine der Erfahrungen war, dass vielfach Mütter (sehr selten wir Väter) von Kindern aus dem ADHS- und Autismus-Spektrum schlicht fix und alle waren. Sie mussten die Exekutivfunktionen des Kindes (und nicht selten auch noch die eines Ehepartners) quasi „sponsern“, d.h. auch darauf achten, ob denn die Alltagsroutinen gestartet, durchgeführt und abgeschlossen wurden. Eben gerade in der Zeit vom Wecken bis zum Schulbeginn.
Das schlaucht. Das nervt, das frustriert. Weil eine Besserung so scheinbar gar nicht zu erreichen ist und jeder Tag quasi ein Neustart erscheint.
Es wäre also sinnvoll, in der Diagnostik und der Therapie (hier speziell auch der medikamentösen Therapie bei ADHS) die Zeit zwischen Aufwachen und Schulbeginn als wesentlichen Faktor der Einschränkung der Teilhabe zu begreifen und zu berücksichtigen.
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Quelle: https://adhsspektrum.com/2021/11/21/adhs-vor-der-schule/
FRÜHMORGENDLICHE ROUTINE, VOR DER SCHULE: VON 6 BIS 8 oder 9 UHR MORGENS
Jedes Kind, Jugendliche(r) oder Erwachsene mit ADHS (bzw. den stillen Formen) ist individuell. Gemeinsam ist aber häufig, dass der Alltag mit dieser biologischen Konstitution durch ziemlich typische und wiederkehrende Beeinträchtigungen der Selbststeuerung geprägt ist.
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Was bedeutet es für DICH, im ADHS-Spektrum zu leben ?
Welche Stärken oder Einschränkungen verbindest Du mit ADHS ?
Mach es kurz und knapp in Form eines Tweets mit ca 140 Zeichen und lass uns die Aufmerksamkeit für Neurodiversität ein wenig verstärken
Schreib Deinen Beitrag in die Kommentare …
#ADHS ist für mich …Der Beitrag ADHS als Tweet in 140 Zeichen erschien zuerst auf Blog ADHS-Spektrum .
Vorweg : Ob man nun Autismus-Spektrum-Störungen überhaupt "wegbehandeln" bzw. allein als Defizit bestimmter Botenstoffe oder Strukturen definiert, finde ich schon fraglich. Aber die Anwendung vom "Kuschelhormon" Oxytocin hört man (leider) immer wieder. Dabei spricht die Studienlage eben nicht für die Anwendung. Wenn man sich etwas mehr mit Autismus-Spektrum-Besonderheiten beschäftigt, kann man sich das auch denken..
Auch wenn die Ergebnisse bisheriger Studien uneinheitlich sind, wird Oxytocin heute bereits bei vielen betroffenen Kindern off-label eingesetzt.
Einiges spricht für die Anwendung von Oxytocin bei Autismus-Spektrum-Störungen: In Tierversuchen verbesserts Oxytocin Sozialverhalten und soziales Gedächtnis - beides ist bei autistischen Störungen gestört.
Bei Menschen mit bekannten Entwicklungs- oder psychiatrischen Störungen führte die Anwendung von Oxytocin-Nasenspray zur Verbesserung von sozialem Zugehörigkeitsgefühl, sozialem Gedächtnis und Empathie.
Zudem wurde in einigen Studie verminderte Oxytocin-Spiegel bei Kindern mit autistischen Störungen nachgewiesen - wenn auch nicht in allen.
Die Arbeitsgruppe von Linmarie Sikich von der Duke University Durham, USA, haben jetzt in einer Phase-2-Studie die Wirksamkeit von intranasalem Oxytocin bei Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen untersucht.
25 % waren zwischen 3 und 6 Jahren, 39 % zwischen 7 und 11 und 36 % zwischen 12 und 17.Sie erhielten über 24 Wochen randomisiert und doppelblind entweder intranasales Oxytocin oder Placebo.
Primärer Endpunkt war die Besserung in der Aberrant Behavior Checklist Social Withdrawal subscale - sekundäre Endpunkte Verbesserungen in weiteren Tests zum Sozialverhalten und Veränderung des IQs.In der Entwicklung der ABCmSW zeigte sich keinerlei Unterschied zwischen den beiden Gruppen - egal ob die Kinder flüssig sprechen konnten oder nicht.
Auch alle anderen Untersuchungen des Sozialverhaltens und des IQs ergaben keinen Vorteil für Oxytocin.
Unter Oxytocin gaben die Kinder häufiger Appetitsteigerung, verstärkte Energie, Ruhelosigkeit, subjektiven Gewichtsverlust, vermehrten Durst, Unaufmerksamkeit und Myalgien an.
Warum diese Studie anders als kleinere Voruntersuchungen keinen positiven Effekt hatte, kann verschiedene Ursachen haben, heißt es in einem Editorial von Daniel H. Geschwind von der University of California, USA. Möglicherweise gibt es ein kritisches Zeitfenster für die Wirksamkeit von Oxytocin, was bei dem breiten Altersspektrum nicht berücksichtigt wurde.
Aufgrund der kurzen Halbwertzeit von Oxytocin im Gehirn, reichte eventuell auch die zweimal tägliche Applikation des Sprays nicht aus.
Zudem ist die soziale Dysfunktion bei Autismus-Spektrum-Störungen sehr heterogen und menschliches Sozialverhalten hat zahlreiche Komponenten, die durch die Tests möglicherweise nicht vollständig erfasst werden.
Linmarie Sikich et al; Intranasal Oxytocin in Children and Adolescents with Autism Spectrum Disorder; N Engl J Med (2021); 385: 1462-1473; DOI: 10/1056/NEJMoa2103583
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2103583
Daniel H. Geschwind; Oxytocin for Autism Spectrum Disorder – Down, but not out; N Engl J Med (2021); 385:1524-1525; DOI: 10.1056/NEJMe2110158
https://www.nejm.org/doi/pdf/10.105…ticleTools=true
Dankend zur Verfügung gestellt durch ADHSSpektrum web4health
Die folgende Studie finde ich ganz spannend, weil sie sich mit der Absage von Praxisterminen von Eltern von ADHS-Kindern beschäftigt.
Die Absage ambulanter Termine bei Patienten mit AD/HD, die einen erheblichen Verlust darstellt, ist unseres Wissens nicht systematisch untersucht worden.
Die Absagequote bei Patienten mit AD/HD betrug 12,3 % und war damit deutlich höher als bei Patienten mit PDD und DCD-CD. Die Verschreibung von Methylphenidat mit osmotischer Freisetzung (also Concerta) und von Antipsychotika wurde bei AD/HD-Patienten mit weniger Abbrüchen in Verbindung gebracht, obwohl diese Signifikanz in der Untergruppenanalyse, die nur Patienten im Alter von 6 Jahren einschloss, nicht gefunden wurde.
Patienten mit AD/HD versäumten häufiger Termine als Patienten mit anderen psychiatrischen Störungen.
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ist die häufigste im Kindesalter auftretende neurologische Entwicklungsstörung und zeichnet sich durch anhaltende Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität aus, was zu Funktionseinschränkungen unterschiedlichen Ausmaßes führt . Die Prävalenz dieser Störung bei Kindern im Schulalter wird auf 3-12 % geschätzt . AD/HD beeinträchtigt die Lebensqualität der Patienten und ihrer Bezugspersonen erheblich.
Da es mehrere wirksame pharmakologische und nicht-pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten für AD/HD gibt, unterstreichen diese Ergebnisse die Notwendigkeit einer größeren Therapietreue, um bessere Ergebnisse für Patienten mit AD/HD zu erzielen. Allerdings suchen Patienten mit AD/HD ihre Klinik nicht regelmäßig auf, was zum Teil auf ihre intrinsischen Symptome wie Unaufmerksamkeit zurückzuführen ist.
Um diese Lücke in der Literatur zu schließen, haben wir eine systematische Untersuchung der Abbruchraten bei Patienten mit AD/HD in einem spezialisierten Kinderkrankenhaus in Tokio, Japan, im Vergleich zu Patienten mit anderen pädiatrischen Erkrankungen durchgeführt.
Anhand eines verallgemeinerten linearen Modells mit Binomialverteilung, das um Alter und Geschlecht bereinigt wurde, wurden die Abbruchquoten in den folgenden sieben Gruppen verglichen, die nach ihren Hauptdiagnosen klassifiziert wurden: AD/HD, tiefgreifende Entwicklungsstörungen, ID, Koordinationsstörungen und/oder Kommunikationsstörungen, CP und DS. Zur Vereinfachung der Analyse wurden Patienten, die die DSM-IV-TR-Kriterien für Entwicklungskoordinationsstörungen und Kommunikationsstörungen erfüllen, in der Gruppe DCD-CD zusammengefasst, da sie häufig nebeneinander auftreten.
Vergleich der Abbruchquote zwischen Patienten mit AD/HD und den anderen Gruppen.
Die vorliegende Studie enthält zwei Hauptergebnisse: Die Absage von ambulanten Terminen ohne Vorankündigung war bei Patienten mit AD/HD etwa doppelt so häufig wie bei Patienten mit PDD oder DCD-CD, und die Verschreibung von OROS-MPH oder Antipsychotika war mit weniger häufigen Absagen von Patienten mit AD/HD verbunden. Unseres Wissens ist dies die erste Studie, die zeigt, dass Patienten mit AD/HD ambulante Termine häufiger absagen als Kinder mit anderen psychiatrischen Erkrankungen, und die darauf hindeutet, dass einige Psychopharmaka vor versäumten klinischen Terminen schützen können.
Die Ergebnisse sind für die an der Behandlung Beteiligten von großer Bedeutung, da sie bei Patienten mit AD/HD stärker als bei anderen Patienten darauf achten müssen, dass Termine rechtzeitig wahrgenommen werden.
Potenziell wirksame Behandlungen könnten dazu beitragen, regelmäßige Nachuntersuchungen zu erleichtern, was wiederum die langfristigen Ergebnisse für Patienten mit AD/HD verbessern könnte. Die Tatsache, dass die Absagerate bei Patienten mit AD/HD signifikant höher war als bei Patienten mit PDD oder DCD-CD, könnte zumindest teilweise auf die für AD/HD typischen Unaufmerksamkeitssymptome zurückzuführen sein. Da das Durchschnittsalter der eingeschlossenen Patienten jedoch unter sechs Jahren lag und sie das Krankenhaus in der Regel mit ihren Eltern oder Betreuern besuchten, hätten diese Patienten in der Lage sein müssen, ihre Termine wie geplant wahrzunehmen, wenn ihre Eltern oder Betreuer sich an die Termine erinnert hätten.
Bei Kindern von Müttern mit einer AD/HD-Diagnose wurde ein sechsfach höheres Risiko für eine AD/HD festgestellt. Bei den Verwandten von Probanden mit AD/HD wurde ein mindestens fünfmal höheres Risiko für AD/HD festgestellt. Das Risiko bei Verwandten von Probanden, bei denen AD/HD nach dem DSM-IV diagnostiziert wurde, betrug 16 %, während das Risiko bei Verwandten gesunder Kontrollpersonen bei 3 % lag. Ebenso wurde berichtet, dass das Risiko für eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung nach DSM-III bei Verwandten höher ist als bei gesunden Kontrollpersonen [15-18]. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit eines Behandlungsansatzes, der sich nicht nur an die Kinder, sondern auch an deren Eltern richtet, um die Behandlungsbereitschaft zu erhöhen.
Obwohl in dieser Studie kein signifikanter Einfluss der psychiatrischen Familienanamnese auf die Abbruchraten in der AD/HD-Gruppe festgestellt wurde, ist anzumerken, dass in dieser Studie keine Informationen über das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein der AD/HD-Diagnose bei den Eltern oder Betreuungspersonen oder das Bewusstsein für AD/HD-Symptome bei ihnen erhoben wurden, die zu den Abbruchraten beitragen könnten.
https://steadyhq.com/de/adhsspektru…52-e5c2f9b2b2be
Dankend zur Verfügung gestellt durch ADHSSpektrum web4health
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Aus gegebenem Anlaß in einem Patientengespräch habe ich mich mit möglichen Gegenanzeigen bei der Verordnung und regelmässigen Einnahme von ADHS-Medikamenten (also Psychostimulanzien mit dem Wirkstoff Methylphenidat oder Amphetamine bzw. Atomoxetin) auseinander gesetzt.
In dieser Zusammenstellung geht es eher um die Beistoffe der Kapsel bzw. Tabletten, weniger um Nebenwirkungen der eigentlichen Wirksubstanz.
Da aber immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene auch bei Medikamenten auf Lactoseintoleranz, Sorbitintoleranz, Fructoseintoleranz, Histamintoleranz oder andere Unverträglichkeiten achten oder aber tierische Bestandteile im Rahmen einer veganen Ernährung vermeiden (wollen), ist die Verordnung für uns Ärzte echt zu einem ständigen Blättern in den Herstellerangaben geworden.
Die Aufstellung ist ohne Gewähr. In Hinblick auf tierische Bestanteile müsste man ggf. gezielter bei den Herstellern nachfragen, wenn es nicht um Gelantine sondern Stearat vom Tier gehen könnte. Aber das sind dann doch vielleicht eher Spezialfälle.
Da es hier fast ausschliesslich um die Kapseln geht, die man aber auch öffnen könnte, sollte man hier über seinen Arzt / Apotheker sich gezielt beraten lassen.
Ich werde den Artikel nach und nach ergänzen (und nutze ihn u.a. für meine eigene klinische Arbeit). Wenn Du Fehler erkennst oder andere eigene Angaben hast, bitte bei mir melden.Amphetamine Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Elvanse® oder Attentin®?
Fangen wir mit den Amphetaminen an, also Lisdexamphetamin (Elvanse®) oder Dexamphetamin (Attentin®)
Unverträglichkeiten für Laktose, Sorbit, Fruktose, Histaminintoleranz bei
Elvanse® oder Attentin®Kurz wirkende Methylphenidat-Präparate (Medikinet®, Ritalin®)
Methylphendiat-Retard-Präparate (50:50 Anteil)
Unverträglichkeiten bei Retard-Präparaten auf Grundlage von Methylphenidat-HCL
Lang-wirkende Methylphenidat-Präparate (Concerta®, Kinecteen®)
ADHS-Medikamente auf Grundlage von Atomoxetin (Strattera®, Agakalin®)
Unverträglichkeiten bei Einnahme von Strattera® oder Agakalin®
Der Beitrag ADHS-Medikamente : Unverträglichkeiten für Laktose, Sorbit, Fruktose oder bei veganer Ernährung erschien zuerst auf Blog ADHS-Spektrum .
Quelle: https://adhsspektrum.com/2021/12/04/adh…rtraeglichkeit/
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Vermutlich ist das einer von vielen Gründen, warum ich so lange im Bereich Neurodiversität / ADHS / Autismus mich begeistere. Ich mag ADHS.
Denn neben allen Herausforderungen gibt es gerade auf der menschlichen Seite und der sozialen Kompetenz soviel positive Seiten von ADHS. Stärken und Ressourcen, die die Arbeit und das Leben mit ADHS toll und bereichernd machen. Tag für Tag.
Denn mit einem neurodiversen Gehirn entdeckt man die Welt und Zusammenhänge ANDERS als die ANDEREN. Und das ist natürlich auch gut so.
Am „Nicht-Aufregen“ arbeite ich dann nochmal, denn leider rege ich mich dann eben doch häufig über Menschen auf, die angeblich „normal“ sind, sich aber eben asozial verhalten.
Was magst Du an ADHSlerinnen und ADHSlern?Der Beitrag Ich mag ADHS erschien zuerst auf Blog ADHS-Spektrum .
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Online-Symposium zu ADHS der Österreichischen Selbsthilfe
Am 26.02.2022 findet (leider nur online) ein hoch interessantes Symposium zu ADHS im Erwachsenenalter statt.
Die Themen sind vielfältig und wichtig, die Referentinnen können sich wahrlich hören und sehen lassen:9:00: ADHS und Selbstwert: Ich stehe hinter mir –
Bedingungslose Wertschätzung als Basis des Umgangs mit sich selbst
Anastasia Zhukova MSc10:00: ADHS und/oder Autismus: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Dr. Wolfgang Kaschnitz11:00 Pause
11:15 ADHS und Angst
Dr. Martin Winkler12:15 Mittagspause
13:00: ADHS bei Senioren „Der Kopf blieb Jung… nur der Rest weiß es nicht“
Cordula Neuhaus14:00: Pause
14:15: Ach, dann halt später – Prokrastination in Perfektion
Gudrun Neldner
Wenn also alle Teilnehmer rechtzeitig an die Anmeldung denken bzw. die Vortragenden ihre Beiträge fertig bekommen und mit den Tücken der Technik klar kommen, wird das bestimmt lohnenswert.
Zur Anmeldung bzw. weiteren Informationen geht es dann hier langDer Beitrag ADAPT-Trialog 2022 ADHS bei Erwachsenen erschien zuerst auf Blog ADHS-Spektrum .
Quelle: https://adhsspektrum.com/2022/01/27/adh…enen-symposium/
Auf meiner Steady-Seite habe ich einen neuen Beitrag zu den basalen Fähigkeiten bzw. Abläufen am Tag gepostet.
Gerade Routinen und Wiederholungen sind aber halt die Herausforderung bei ADHS. Und damit auch in meine Coaching der Alltagsfunktionen
Hier geht es zum BeitragDer Beitrag ADHS Routinen für den Tagesablauf erschien zuerst auf Blog ADHS-Spektrum .
Quelle: https://adhsspektrum.com/2022/02/13/adhs-routinen-coaching/
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27.2.2022 um 17 Uhr
Nach einem wirklich inspirierendem Online-Symposium bei Adapt.at mache ich gleich morgen, Sonntag den 27.2.2022 mit einem eigenen Online-Webinar weiter.
Vom Wollen ins Tun lautet der Arbeitstitel.
Und ich versuche ein wenig zu erklären, wie ich auf ADHS bei mir gekommen bin bzw. was dann zum Thema Erledigungsblockaden bei mir führte bzw. dann meinen Coaching-Ansatz mitbestimmt.
Hier der Link zur Anmeldung : https://hqwebinar.com/v5/r/coaching
Das Webinar ist kostenlos, es wird eine Aufzeichnung geben, die ich dann auf meiner Steady-Seite auch veröffentliche.
Ab März 2022 wird dann die Coaching-Gruppe wieder Fahrt aufnehmen. Ab jetzt dann mit 2 Online-Treffen im Monat und den Blinks dazwischen. Und etwas gezielteren Themen rund um das Problem vom Wollen ins Tun zu kommen.
Ein Einstieg in die Coaching-Gruppe ist also wieder möglich. Mehr dazu unter winkler.orga@gmail.com oder eben im WebinarDer Beitrag Webinar und Coaching : Vom Wollen ins Tun erschien zuerst auf Blog ADHS-Spektrum .
Quelle: https://adhsspektrum.com/2022/02/26/web…wollen-ins-tun/
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Vom 14.3.2022 findet wieder eine amerikanische Online-Konferenz (ADHD Palooza) mit dem Schwerpunkt ADHS bei Frauen statt.
Das Grundprinzip einer Online-Konferenz dieser Art ist, dass man an den Tagen der Veranstaltung kostenlos Interviews bzw Vorträge zu ADHS bei Frauen sehen und hören kann. Durchaus mit sehr tollen Frauen (und einigen Männern), die sich (häufig aus eigener Betroffenheit) zu Coaches oder ExpertInnen in diesem Bereich weiterqualifiziert haben. Sie haben vielfach Bücher und / oder Blogs speziell für die Thematik geschrieben.
Zusätzlich kann man die Vorträge auch (kostenpflichtig) quasi dauerhaft erwerben und kann dann später noch die Beiträge sehen bzw. einige „Extras“ bekommen.
So oder so : Eine wirklich lohnenswerte Art sich über das Thema ADHS bei Frauen zu bilden. Wenn man denn ausreichend gut Englisch versteht.Der Beitrag ADHD Palooza ADHS bei Frauen erschien zuerst auf Blog ADHS-Spektrum .
Quelle: https://adhsspektrum.com/2022/03/03/adh…dhs-bei-frauen/
Auf meiner Steady-Seite habe ich ein Poster / Infografik zur Rolle der Exekutivfunktionen aus Sicht von Schülern und Lehrern erstellt.
Leider wird viel zu wenig der Perspektivenwechsel von uns Erwachsenen im pädagogischen bzw. auch therapeutischen Bereich vorgenommen, WARUM ein Kind oder Jugendlicher nicht ins Lernen kommen KANN.
Melde dich für den Newsletter auf der Steady-Seite und / oder unterstütze die Aufklärung in Sachen Exekutivfunktionen u.a. durch Teilen des Beitrags.Der Beitrag Abwärtsspirale beim Lernen durch Probleme der Exekutivfunktionen erschien zuerst auf Blog ADHS-Spektrum .
Quelle: https://adhsspektrum.com/2022/03/12/abw…utivfunktionen/
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Zu langes Aufbleiben, Unordnung und Fluchen sind Zeichen von höherer Intelligenz
Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit haben sich unsere Mütter geirrt.
Behauptet die Wissenschaft oder irgendwelche Statistiken, die Korrelationen herstellen. Was möglicherweise deine Mutter nicht überzeugt und dich nicht vor dem Aufräumen rettet, wenn du noch zu Hause wohnst…
Nun, vielleicht nicht in eurer Geschichte, aber wissenschaftlich gesehen haben sie recht. Könnte man zumindest meinen.
Als wir aufwuchsen, haben wir sicher alle die Erfahrung gemacht, dass von uns verlangt wurde, unser Zimmer aufzuräumen, dass wir angeschrien wurden, weil wir „Scheiße“ gemurmelt hatten, und dass wir um 21 Uhr ins Bett mussten.
Nun, ein paar neuere Studien haben ergeben, dass diese stundenlangen Vorlesungen und Predigten unserer Eltern ziemlicher Quatsch waren. (Oder vielleicht auch doch nicht, dazu kommen wir in einem weiteren Artikel zur Schlafdauer. )
Jüngste Studien haben gezeigt, dass Menschen, die viel fluchen, lange aufbleiben und unordentliche Schreibtische haben, tatsächlich intelligenter sind als die meisten anderen.
Was auch immer „Intelligenz“ ist bzw. wie man sie dann bestimmt oder bewertet….
Wer viel flucht kennt viele Schimpfwörter und andere Begriffe…Eine Studie vom letzten Jahr ergab, dass Menschen, die fluchen, einen größeren Wortschatz haben als Menschen, die nicht fluchen, und dass sie selbstbewusster sind.
Ich würde ja eher sagen / schreiben, dass die innere Bremse (Response Inhibition) dann eben häufiger etwas locker ist bzw. nachjustiert werden sollte, was eher ein Zeichen für ADHS ist. Zumindest kann ich in Sachen Fluchen bei mir nun nicht von vermehrter Intelligenz ausgehen. Und das finde ich auch gut so.
Unordnung und Intelligenz hängen zusammenUnordentliche Zimmer, die früher ein Zeichen für ein unordentliches und unproduktives Leben waren, können als Zeichen von Kreativität und damit auch von Intelligenz angesehen werden.
Ich zeige gerne in Vorträgen ein Foto vom Arbeitszimmer von Karl Lagerfeld (dann mit Katze) mit einem total chaotischen Schreibtisch. Wenn er nicht neurodivers war, weiss ich ja auch nicht. Auf jeden Fall war er total unordentlich und dennoch pedantisch. Und zudem hat er wohl mindestens eine Dyspraxie gehabt, d.h. eine Koordinationsproblematik, so dass er nicht Autofahren konnte / wollte. Er gehörte wohl mit ziemlicher Sicherheit zum „Club“ der neurodiversen Menschen.
Vor einigen Jahren fanden Forscher heraus, dass Menschen, die an einem unordentlichen Schreibtisch arbeiten, interessantere und kreativere Ideen haben und bereit sind, aus unkonventionellen Normen auszubrechen.
Was also für Lagerfeld sicher zutrifft, oder?
Wenn Ihnen also das nächste Mal jemand sagt, Sie sollen aufräumen, erinnern Sie ihn höflich daran, dass die eine Woche alte Tüte mit Süssigkeiten und das Durcheinander von Notizen auf Ihrem Schreibtisch für Ihr kreatives Gehirn notwendig ist.
Und wenn ich jetzt die Chaos-Bude von meinem Sohn sehe, muss ich es also mit ganz anderen Augen bewerten.Leider hilft die Unordnung und Intelligenz nur überhaupt nicht, die Kreativität dann ins Handeln zu übertragen. Da wäre nämlich ein kahler, aufgeräumter Schreibtisch wesentlich besser….
Schlaf und IntelligenzSchließlich haben wissenschaftliche Tests bewiesen, dass Nachteulen die Art von Intelligenz aufweisen, die zu prestigeträchtigen Berufsbezeichnungen und höheren Einkommen führt. Wenn Du also morgens nicht aus dem Bett kommst (also kein früher Vogel bist, der den Wurm fängt) sondern erst abends und in der Nacht produktiv wirst, dann ist das hier eben auch ein „Zeichen“ von Intelligenz.
Wenn deine Mutter also immer noch versucht, dich dafür zu tadeln, dass du einfach nur ein knallhartes, unflätiges, unordentliches Nachtschwärmer-Baby bist, dann ist es vielleicht an der Zeit, sie zurück in den Wissenschaftsunterricht zu schicken.
Sie hat dich ja schließlich großgezogen, worüber sollte sie sich also beschweren?
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Quelle: https://adhsspektrum.com/2022/04/05/uno…nd-intelligenz/
Heute möchte ich auf eine spielerische und sehr ADHS-gerechte Methode hinweisen,, die aus meiner Sicht ein wenig in Vergessenheit geraten ist.
Impro-Theater, also ausgeschrieben Improvisationstheater, wurde u.a. von der Münsteraner ADHS-Selbsthilfegruppe um Leif Viola, Dr. Walter Beerwerth und anderen Aktiven für ADHS-Selbsthilfe bzw. Selbstwirksamkeit untersucht.
Ich selber habe damals sehr von Workshop-Anteilen u.a. mit Olaf Herzog profitiert und ab und an setze ich dann da Übungen auch gerne bei meinen Klienten ein.
ADHS erhöht die Gefahr unter Mobbing / Bullying zu leiden - aber natürlich auch selber zu mobben bzw. Gewalt gegen Gleichaltrige auszuüben

Neue Studie legt nahe, dass Mobbing bei Kindern mit ADHS häufiger vorkommt
Einer neuen Studie zufolge, die im Journal of Attention Disorders veröffentlicht wurde, ist fast die Hälfte der Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung Opfer von Mobbing - mehr als doppelt so häufig wie ihre neurotypischen Altersgenossen.
Nichstun ist unglaublich anstrengend

Nichtstun bzw. den "Ausschalter für das Gehirn" umlegen zu können ist vermutlich der grösste Wunsch und die grösste Herausforderung für das neurodiverse Gehirn.
Inzwischen weiss man, dass der sog. Default-Mode Zustand im Gehirn, also quasi der Ruhezustand unseres Gehirns, ganz und gar nichts mit "Nichtstun" zu tun hat. Dieser Zustand verbraucht vermutlich sogar mehr Energie als der "Aktivitäts-Mode".
In der ADHS & Autismus Community bestimmst du, wie, wann und wo du teilnimmst tausche dich mit Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften aus, die deine Herausforderungen verstehen. Sei es das digitale Selbsthilfegruppenforum (bundesweit) , die professionelle Beratung & Selbsthilfegruppe vor Ort in Bad Vilbel, die Plattform ehrenamtlich mitgestalten oder spezialisierte Fachkontakte & Anlaufstellen im bundesweiten Netzwerk nutzen – wähle deinen persönlichen Weg.