Einmal selbst Chirurg sein - Gefässchirurgie am UKF lädt ein

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Die Gefäß- und Endovaskularchirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt lädt am 7. September Ärztinnen und Ärzte sowie am 08. September alle Interessierten zu einer Infoveranstaltung zum Aortenaneurysma ein. Besucherinnen und Besucher können sich am Simulator selbst in der Versorgung der lebensbedrohlichen Erkrankung versuchen.\r
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Ungefähr 250.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einem Aortenaneurysma. Dabei handelt es sich um eine sackförmige Erweiterung der Hauptschlagader. Überschreitet diese eine bestimmte Größe, kann es passieren, dass die Gefäßwand plötzlich reißt. Es kommt zu lebensbedrohlichen inneren Blutungen. Heutzutage können diese Gefäßerweiterungen mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung frühzeitig festgestellt werden und bei Bedarf in schonender, minimalinvasiver Technik ausgeschaltet werden – sogar ohne dass dabei in die Haut geschnitten werden muss. Dafür ist jedoch eine entsprechende Vorsorge nötig.\r
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Wer mehr über das Aortenaneurysma, Risikofaktoren und Therapiemöglichkeiten erfahren will, kann sich am Donnerstag, 08. September, von 15:00 bis 18:00 Uhr bei einer Infoveranstaltung der Gefäß- und Endovaskularchirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt kundig machen. Am 7. September findet eine Fachveranstaltung mit Vorträgen, Workshops und einer Simulation für Ärzteschaft, pflegerisches Fachpersonal und Studierende statt.\r
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Ansehen und ausprobieren – Live-Untersuchung und OP-Simulator\r
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Besonderer Höhepunkt für die Besucherinnen und Besucher: In einem eigens für Trainingszwecke entwickelten Truck der Firma Medtronic können Laien einmal selbst in die Rolle des Gefäßchirurgen schlüpfen und eine Stentprothese am Simulator einsetzen. Expertinnen und Experten der Klinik zeigen außerdem live, wie die Vorsorgeuntersuchungen per Ultraschall ablaufen und was hier zu beachten ist.\r
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Zeit: Donnerstag, 8. September, 15:00 bis 18:00 Uhr Ort: Universitätsklinikum Frankfurt, Stellplatz zwischen Haus 23 und Haus 13\r
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Weitere Informationen: Prof. Kyriakos Oikonomou, gefässchirurgie@kgu.de, Tel. -4136\r
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