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- Teilnehmer
- 1
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 8
- Anmeldeschluss
- 10. November 2026 um 17:00
- Kategorie
- ADHS & Autismus Infogruppe | Friedberg & Bad Vilbel
- Kurzlink
- http://badvilbel.adhsautismus.de
- Kontakt
- badvilbel@shg.adhsautismus.de
- ÖPNV (Bus)
- Altes Rathaus (80m / ca. 2min)
- Bushaltestelle URL
- https://www.rmv.de/c/de/fahrplan/…s&widget=1.0.0&
- ÖPNV (Bahn)
- Bad Vilbel (887m / ca. 12min)
- Bahnhof URL
- https://www.bahnhof.de/bad-vilbel/abfahrt
- Neue Termine finden
- https://www.adhs-autismus-adressen.de/kalender/upcom…und-bad-vilbel/
- 🔒 Online-Forum
- https://www.adhs-autismus-adressen.de/forum/board/31…-wetteraukreis/
- Gruppenregeln
- https://www.adhs-autismus-adressen.de/blog/news/887-…penregeln-abla/
- Wer ist bei uns willkommen?
- Alles anzeigen
Menschen mit einem Anliegen, das sie nicht in einer Gruppe besprechen möchten – einmalig oder über einen längeren Zeitraum, ganz wie es gebraucht wird.
Da Wartezeiten auf eine Diagnose bis zu vier Jahre betragen können, soll niemand so lange auf Unterstützung warten müssen.
Autismusfreundliche Beratung ist nicht nur für autistische Menschen wichtig – auch wenn das der Kern ist. Sie hilft genauso:
- Betroffene – ADHS, Autismus oder Doppeldiagnose, auch ohne Diagnose
- Eltern & Angehörige – Verstehen, Anträge, Schule, Behörden
- Lehrkräfte & pädagogische Fachkräfte – Perspektive aus eigener Erfahrung
- Unternehmen & Behörden – Räume, Kommunikation, Arbeitsabläufe
- Fachpersonen – Peer-Wissen als Ergänzung zur Fachkompetenz
Ganz konkret: Wir unterstützen bei Anträgen und Formularen – Schwerbehindertenausweis, Leistungen nach SGB, Pflegegrad, Alltagsassistenz. Wir helfen, passende Diagnostikstellen und Therapeuten zu finden, und nehmen den Kontakt gemeinsam oder stellvertretend auf. Auch ein gemeinsamer Anruf, etwa bei einer Praxis, ist möglich – wenn das Telefonieren allein zu viel Kraft kostet.
Vereinsmitglieder können wir darüber hinaus zu Terminen begleiten, zum Beispiel zur Diagnostik. Das klären wir im Einzelfall – je nach Entfernung und Umfang, in der Regel im Umkreis der Wetterau.
Du hast ein anderes Anliegen? Komm trotzdem. Du brauchst kein fertiges Thema und keinen konkreten Plan. Bring mit, was dich gerade beschäftigt – wir sortieren gemeinsam und finden heraus, wie wir dich bestmöglich unterstützen können.
Die Beratung findet persönlich vor Ort statt – und unsere Berater haben selbst die ADHS & Autismus Doppeldiagnose.
Wichtig: Wir sind eine Beratungsstelle – keine Selbsthilfegruppe. Wer sein Anliegen unter vier Augen besprechen möchte, ist bei uns richtig – wer den Austausch mit anderen Betroffenen sucht, ist bei unseren anderen Angeboten besser aufgehoben:
- Selbsthilfegruppe – wöchentlich in Bad Vilbel und Friedberg, für den regelmäßigen Austausch
- Informationsgruppe – monatlich in Friedberg und Bad Vilbel, für alle, die Fragen mitbringen
- Adressverzeichnis – Anlaufstellen in der Region
- Medikamentenliste – Übersicht geeigneter Medikamente bei ADHS
- Digitale Selbsthilfegruppe – jederzeit erreichbar, ohne Anreise
- Muss ich eine offizielle Diagnose haben, um teilnehmen zu können?
Das kennen viele – und es ist völlig verständlich. Bei uns gibt es feste Gruppenregeln und einen klaren Ablauf, damit du weißt, was dich erwartet. Den genauen Ablauf kannst du dir vorab in Ruhe durchlesen: 👉 Wie ein Treffen abläuft
Falls du dich z.B. wegen des ÖPNVs verspätest, gib uns kurz über das Anmeldesystem Bescheid – das ist kein Problem.
Wenn du noch unsicher bist, kannst du auch gerne zuerst die Beratungsstelle besuchen oder uns direkt kontaktieren – bevor du das erste Mal zur Gruppe kommst.
- Ich bin das erste Mal in einer Gruppe und bin unsicher, was mich erwartet.
Nein – und das ist eine unserer Stärken! Unsere Selbsthilfegruppe steht allen offen, unabhängig davon, ob eine offizielle Diagnose vorliegt. Ob du bereits eine ADHS- oder Autismus-Diagnose hast, mit einer Doppeldiagnose lebst, dich noch im Diagnostikprozess befindest oder einfach eine Verdachtsdiagnose hast – du bist bei uns willkommen.
Wir wissen: Viele Menschen haben jahrelang ohne Diagnose gelebt und dennoch täglich mit den Herausforderungen zu kämpfen. Genau für euch ist dieser niedrigschwellige Zugang gedacht.
- Wie läuft so ein Treffen ab? Muss ich etwas vorbereiten?
18:00 – 18:15 Uhr | Ankommen (Gleitzeit)
Der Raum ist offen. Kein Druck, sofort zu reden. Einfach ankommen.18:15 – 18:20 Uhr | Begrüßung und organisatorische Anliegen
Kurz zum Rahmen: Hier geht es um Informationen rund um ADHS, Autismus und die Doppeldiagnose – sachlich, niedrigschwellig und ohne Erwartungsdruck. Für tiefen, persönlichen Austausch sind die Selbsthilfegruppen da.18:20 – 18:35 Uhr | Anliegen und kurze Vorstellung
Jede und jeder nennt das eigene Anliegen – also die Frage oder das Thema, das heute mitgebracht wurde. Wer möchte, stellt sich dabei kurz vor; nötig ist das nicht. Aus den Anliegen ergibt sich die Reihenfolge für den Informationsteil.18:35 – 19:40 Uhr | Informationsteil
Wir gehen die Anliegen der Reihe nach durch. Je nach Termin steht hier auch ein Fachvortrag.19:40 – 19:45 Uhr | Abschluss
- Organisatorisches – Nächste Termine, Änderungen, Hinweise zur Gruppe.
- Offenes Feedback – Ohne Zwang, ohne Druck: Was hat dir heute gut gefallen? Was hat dir nicht gefallen? Beides ist willkommen. Wer möchte, kann auch gerne ein anonymes Feedback vor Ort ausfüllen.
- Gruppenregeln
- Alles anzeigen
Teilnahme
Ohne Anmeldung keine Teilnahme.
Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. So wissen wir, mit wie vielen Menschen wir planen können.Vertraulichkeit
Was hier gesagt wird, bleibt hier.
Alles, was in der Gruppe geteilt wird, bleibt vertraulich. Was du hier erzählst, verlässt den Raum nicht – weder in der Gruppe noch danach.Keine Aufnahmen.
Fotos, Ton- oder Videoaufnahmen sind in der Gruppe nicht erlaubt. Das schützt alle.Wie wir miteinander reden
Es gibt keine dummen Fragen.
Wer fragt, muss sich nicht dafür rechtfertigen – egal ob die Frage grundlegend ist oder ins Detail geht.Zuhören ohne zu bewerten.
Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, jede Erfahrung ist gültig. Wir geben keine ungebetenen Ratschläge und stellen keine Fremddiagnosen. Damit meinen wir Sätze wie diese:- „Kopf hoch, das wird schon." – Floskeln, die verharmlosen und an der Oberfläche bleiben
- „Das hat doch heute jeder." – Erfahrungen kleinreden
- „Du wirkst aber gar nicht autistisch." – Einordnung von außen
- „Du musst dich einfach mehr zusammenreißen." – Schuld beim Gegenüber abladen
Selbstdiagnosen werden nicht infrage gestellt.
Wer sich selbst einordnet, muss sich hier nicht rechtfertigen. Eine Diagnose ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.Niemand muss etwas sagen.
Zuhören reicht. Wer keine eigene Frage mitbringt, ist trotzdem vollwertig dabei.Direkte Kommunikation ist willkommen.
Viele neurodivergente Menschen kommunizieren direkt, präzise und wortwörtlich – das ist kein Mangel, sondern eine andere Art zu sprechen. Wir begegnen einander mit dem Verständnis, dass Kommunikationsstile sich unterscheiden, und interpretieren direkte Aussagen nicht als Angriff.Wir lassen einander ausreden.
Und wenn doch mal jemand dazwischenredet, ist das kein Drama – die Moderation sortiert.Gewaltfreie und respektvolle Kommunikation.
In unserer Gruppe ist kein Platz für verbale Angriffe, Beleidigungen, persönliche Schuldzuweisungen, Bloßstellungen oder aggressive Grenzüberschreitungen. Wir bewerten, verurteilen und kritisieren die Erfahrungen und Gefühle anderer nicht. Jede Person hat das Recht, sich in diesem Raum sicher zu fühlen.Für dich selbst sorgen
Pausen sind erlaubt – immer.
Wer rausgehen muss, eine Pause braucht oder kurz den Kopf frei bekommen will, darf das jederzeit – ohne Erklärung und ohne Bescheid zu sagen.Handys auf lautlos.
Am besten gar nicht nutzen, damit der Austausch ungestört bleibt.Worüber wir sprechen
Wissenschaftlich widerlegte Aussagen haben hier keinen Platz.
Aussagen wie „Autismus ist heilbar" oder ähnliche Fehlinformationen werden in der Gruppe nicht geteilt. Wir orientieren uns am aktuellen Stand der Wissenschaft – aus Respekt gegenüber allen Anwesenden.Persönliche Erfahrungen ja – kommerzielle Absichten nein.
Wer aus eigener Erfahrung über Produkte oder Dienstleistungen berichten möchte, darf das gerne tun – solange kein persönlicher Vorteil dahintersteht, also weder Provision noch Rabatte oder andere Gegenleistungen. Das gilt nicht für Themen, die Betroffenen schaden könnten oder von der Wissenschaft als Fehlinformation eingestuft wurden.Was wir verhindern möchten, sind Angebote mit kommerziellem Hintergrund – darunter Coaching, Unternehmen, Heilpraktiker, Pharmaunternehmen oder irreführende Heilversprechen. Das gilt auch für Fachvorträge: Wer einen Vortrag halten oder Produkte und Dienstleistungen vorstellen möchte, benötigt dafür die ausdrückliche Genehmigung und vorherige Prüfung durch den Verein.
Kommt es zu einer Genehmigung, teilen wir das vorab öffentlich und direkt in der Gruppe mit. Bei einem solchen Termin ist mindestens eine Person aus dem Vorstand anwesend. Die Gruppe hat das Recht, im Rahmen dieser Vorabmitteilung ein Veto einzulegen, und ist damit die letzte Instanz. Entscheidet die Gruppe dagegen, wird diese Entscheidung respektiert.
Produkte und Angebote des Vereins sowie langjährige Partnerschaften sind davon ausgenommen. Diese Partnerschaften entstehen, weil wir von den Produkten überzeugt sind und sie selbst im Alltag nutzen, nicht aufgrund finanzieller Gegenleistungen. Alle Partnerschaften sind transparent auf unserer Website einsehbar.
Was wir nicht leisten können
Die Informationsgruppe gibt Orientierung – sie ersetzt keine Beratung, keine Therapie und keine Diagnostik. Für persönliche Anliegen ist unsere Beratungsstelle da, für den regelmäßigen Austausch die Selbsthilfegruppen. Wer sich in einer akuten Krise befindet, wendet sich bitte an ärztliche oder therapeutische Hilfe.
Wenn Regeln verletzt werden
Schutz des sicheren Raums und Konsequenzen.
Die Informationsgruppe ist ein geschützter Raum. Wer andere verbal angreift oder bedroht, verletzt die Grundregeln unserer Gemeinschaft. Bei Missachtung erfolgt eine direkte Unterbrechung durch die Moderation oder die Gruppe. Bei wiederholten verbalen Übergriffen behalten wir uns vor, die Person temporär oder dauerhaft vom Besuch der Termine auszuschließen.Viele Selbsthilfegruppen in der Wetterau kennen die Situation: Teilnehmende kommen mit dem Wunsch nach konkreten Informationen – Diagnosen, Anlaufstellen, Medikamente, Alltagsfragen. Das ist verständlich und wichtig. Aber dieser Bedarf und der Bedarf nach tiefem, persönlichem Austausch sind zwei verschiedene Dinge – und wenn beides in einem Raum aufeinandertrifft, leidet oft beides darunter.
Die Informationsgruppe schafft dafür eine klare Trennung: Wer Informationen sucht, bekommt einen eigenen Raum. Wer tiefen Austausch sucht, findet ihn in den Selbsthilfegruppen. So profitieren beide Formate.
- Autismus freundlich
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