Einer der führenden theoretischen Ansätze geht davon, dass Autismus durch eine verringerte Orientierung an der sozialen Umwelt gekennzeichnet ist. Dieses reduzierte Interesse an der sozialen Welt macht sich bei Kleinkindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) bereits in den ersten Lebensmonaten bemerkbar.
Die im Oktober 2025 in Nature veröffentlichte Studie des internationalen Forschungsteams um Xinhe Zhang und Varun Warrier von der Universität Cambridge stellt eine grundlegende Annahme infrage: dass es sich bei Autismus um eine einheitliche Störung handelt.