- Kategorien
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Praxis
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Erwachsene
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Diagnostik
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1 Woche (07/2025)
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Deutsch, Russisch, Ukrainisch
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Aufzug, stufenfreier Zugang, Praxis ist rollstuhlgerecht
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privat versichert, Selbstzahler
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ADHS, Autismus-Spektrum Störung
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Psychologische Psychotherapeut/in
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01511-29 69 884
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mg@praxis-rozin.de
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https://praxis-rozin.de
- Downloads (Flyer, Dokumente etc.)
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https://praxis-rozin.de/Vorlage/ADHS_PRIVAT_Kostenvoranschlag.pdf
- Google Maps-Eintrag
- Ort
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Bismarckstraße 106, 41061 Mönchengladbach, Deutschland
- Bundesland (DE)
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Nordrhein-Westfalen
ADHS-Diagnostik
• Ablaufplan
Da erfahrungsgemäß viele Unklarheiten bestehen, legen wir großen Wert auf eine möglichst transparente Darstellung unseres Ablaufs und beantworten gerne bereits im Vorfeld offene Fragen. Eine umfassende und sorgfältige diagnostische Untersuchung setzt sich idealerweise aus verschiedenen Elementen zusammen, darunter Fremd- und Selbsteinschätzungen, die Analyse von Zeugnissen, ein Intelligenzscreening sowie Tests zur Konzentrationsfähigkeit und zur allgemeinen Funktionsleistung.
Für den Beginn der Diagnostik können Sie uns zunächst per E-Mail kontaktieren und den Betreff "ADHS-Diagnostik" angeben. Wir werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin zu vereinbaren. Sobald ein Termin feststeht, erhalten Sievorab einige Fragebögen,die Sie in Ruhe zu Hause ausfüllen können. Diese bringen Sie dann zu Ihrem Termin mit. Während des Termins werden Ihnen weitere Fragebögen ausgehändigt, und wir führen ein persönliches Interview mit Ihnen durch.
• Fremdbeurteilung
Beim ersten Termin in der Praxis führen unsere Mitarbeiter ein bis zu 2,5 Stunden dauerndes psychologisches Gespräch, in dem eine umfassende AD(H)S-Anamnese erhoben wird. Diese kann idealerweise durch ein Familienmitglied (z. B. Eltern oder Geschwister) ergänzt werden, entweder telefonisch oder persönlich vor Ort. Während des Interviews kommt das DIVA-Interview (5. Fassung) zum Einsatz, um die relevanten Ergebnisse präzise zu erheben und eine sorgfältige, umfassende Anamnese zu ermöglichen. Dabei wird, wenn möglich, der/die Partner:in einbezogen, um insbesondere die gegenwärtige Lebenssituation gezielt zu erfassen.
• Intelligenzscreening
Der Allgemeine Intelligenz-Test (AIT) erfasst zentrale Intelligenzfaktoren, darunter Sprachverständnis, logisch-analytisches Denken, räumlich-visuelles Denken, Numerische Fähigkeiten sowie die allgemeine Intelligenz. Wir möchten einschätzen, ob schulische, berufliche oder allgemeine Lebensprobleme mit dem Intelligenzniveau zusammenhängen. Selbst überdurchschnittlich intelligente Menschen können schulische Herausforderungen erleben – etwa durch Unterforderung und Langeweile, die sich bei gleichzeitig bestehendem AD(H)S noch verstärken können. Besonders intelligente Kinder zeigen oft durchschnittliche bis ausgezeichnete Schulleistungen, da sie viele Herausforderungen durch ihre kognitive Begabung kompensieren können. Aus diesem Grund bleiben sie in den eher oberflächlichen und verkürzten ADHS-Testverfahren zunächst unauffällig. Da eine hohe Auffassungsgabe mangelnde Aufmerksamkeitsfähigkeit lange ausgleichen kann, werden die Herausforderungen für Betroffene häufig erst zu einem späteren Zeitpunkt spürbar – sei es in der Schule, im Studium oder im Berufsleben.
• Funktionsfähigkeit
Zur Einschätzung des Funktionsniveaus betrachten wir dieses gemeinsam mit den Ergebnissen der Intelligenzerfassung. So erhalten wir einen Eindruck davon, wie viel emotionale oder mentale Anstrengung nötig ist, damit die betreffende Person ihre kognitiven und organisatorischen Fähigkeiten in verschiedenen Lebensbereichen – ob im privaten, gesellschaftlichen, schulischen, akademischen oder beruflichen Kontext – aufrechterhält. Durch die Verknüpfung mit der individuellen Lebensgeschichte lassen sich erste Hinweise auf potenzielle Begleiterkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen sowie auf maladaptive Bewältigungsmechanismen gewinnen. Darüber hinaus ermöglicht diese Auswertung eine erste Einschätzung des Ausprägungsgrades einer möglichen Aufmerksamkeitsstörung.
• Analyse der Zeugnisse
Eine sorgfältige Überprüfung der Zeugnisse ist ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik, um Anhaltspunkte für ein mögliches AD(H)S zu finden. Die Aussagekraft dieser Dokumente hängt oft davon ab, ob die Bemerkungen speziell auf die Person zugeschnitten sind oder ob es sich um allgemeine, standardisierte Formulierungen handelt. In vielen Fällen lässt sich nur begrenzt auf AD(H)S-spezifische Symptome schließen, was vor allem auf zwei Aspekte zurückzuführen ist: zum einen entwickeln insbesondere Mädchen früh Strategien, um sich anzupassen und keine negative Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen; zum anderen müssen Kinder in großen Klassen mit vielen Mitschüler:innen bereits außergewöhnlich auffällig sein, damit dies überhaupt in den Zeugnissen vermerkt wird. Trotz der begrenzten Aussagekraft liefern die Zeugnisse oft wertvolle Indizien, die eine mögliche Diagnose stützen und häufig mit den im Verlauf des gesamten Testprozesses (insbesondere bei der Lebensgeschichte) identifizierten Coping-Mechanismen übereinstimmen.
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